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The Green Hornet – Kritik

  • Kateogrie: Kino
  • 17.01.2011
  • Kommentare: 1

Nachdem ich letzte Woche bereit zu der Action-Komödie R.E.D. im Kino war und mich dieser Film ganz gut begeisterte, lies ich mir es nicht nehmen auch der grünen Hornisse einen Besuch abzustatten. Alleine schon wegen der Besetzung (ich mag den Lockenbubi Seth Rogen ganz gern) würde sich der Besuch lohnen – könnte man meinen…

Die Schauspieler

The Green Hornet erzählt eine relativ einfache Geschichte. Der Hauptakteur Brit Reid (Seth Rogen) spielt den Sohn eines Medienmagnaten der Zeitschrift The daily sentinal, hat aber keinerlei Interesse an den Machenschaften seines Vaters, da er schon früh von ihm enttäuscht wurde. Er feiert also Party und nutzt seinen Promi-Status. Eines Tages stirbt sein Vater durch einen Bienenstich und vermacht seinem Sohn das Firmen-Imperium. Brit, der sich schon seit Kindesbeinen an für Superhelden begeistert, lernt darauf hin den angestellten Mechaniker Kato (Jay Chou) kennen, der zudem den Kampfsport beherrscht wie kein Zweiter. Die beiden entschließen sich die korrupte Stadt LA als maskierte Superhelden zu reinigen. Und somit fängt der ganze Spaß an.

Nach dem relativ langgezogenen Anfang ging die Action richtig los: Die Helden schnappten sich ihre Masken und vermöbelten böse Jungs. Dabei waren die Kampfszenen immer ganz ok. Was meiner Meinung nach aber nicht so richtig reingepasst hat, war der Fakt, dass Kato in gefährlichen Situationen immer so schnell kämpfte, dass sich die restliche Umwelt nurnoch in Slow-Motion bewegte. Das Ganze wurde dann einfach mit der Begründung sein Herzschlag wird unglaublich schnell abgetan. Gefährlich bzw. für den Kampf nützliche Gegenstände wurden zudem immer rot markiert. Die Kampfszenen sahen somit zwar immer nett aus, aber den Überblick zu behalten war relativ schwer.

Die Rolle der hübschen Sekretärin Lenore (Cameron Diaz) war für mich eigentlich unnütz, da Lenore zwar ab und zu mal das Objekt der Begierde der Helden war und kurz für Zwist zwischen ihnen sorgte, aber im Grunde zur Geschichte nichts nennenswertes beigetrug. Wahrscheinlich brauchte The Green Hornet einfach noch einen etablierten Hollywood-Star und Cameron war zu der Zeit einfach billig zu haben (also für eine Filmproduktion *lol*).

Was für mich Frau Diaz vergeigte, machte dafür Christoph Waltz (z.B. bekannt aus Inglourious basterds) in seiner Rolle als durchgedrehten Mafia-Boss umso besser. Er spielte seine Rolle wiedermal nicht nur mit Bravour, sondern ging in ihr regelrecht auf. Ich hoffe man sieht in noch öfters auf der Leinwand.

Fazit

Insgesamt war die grüne Hornisse amüsant und die Action war auch ganz in Ordnung. Leider war mir die Story etwas zu flach, sodass es dieser Film mit Garantie nicht in meine Top-Movie-Sammlung schaffen wird. Ich bereue aber auch nicht, das Geld fürs Kino ausgegeben zu haben. Also: anschauen JA, aber bitte nicht zuviel erwarten. Hier noch der Trailer:

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  • Autor: Paulquappe Datum: 19.01.2011 - 15:08

    Wenn mal nichts anderes im TV läut kann man sich den Film mal anschauen, aber extra ins Kino zu gehen würde ich nicht empfehlen – der Film ist mMn das Geld nicht wert.

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