Skyline – Kritik
- Kateogrie: Projekte
- 29.12.2010
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Wer sich den Trailer zu Skyline angeschaut hat, weiß bereits wie der Anfang aussieht (hier gibts den Trailer): Zuerst fallen seltsame grelle Lichter vom Himmel und landen auf den Straßen von L.A.. Eine Frau wacht auf und wundert sich, warum es schon Tag ist. Sie geht darauf hin auf die Toilette. Der Mann wacht auf und schaut nach draußen. Seine Augen werden von diesem seltsamen Licht verändert und genau nach diesem Moment springt der Film mit uns einige Stunden zurück. Die Protagonisten befinden sich im Flugzeug auf dem Weg nach Los Angeles.
Die nächsten Minuten bringt man damit zu, auf die Rückkehr der gerade eben gesehenen Stelle zu warten. Erstmal lernt man aber die Hauptdarsteller und dessen Freunde kennen. Eigentlich Schwachsinn, denn die Geschichte hinter der Invasion, fällt bis zum Ende hin sehr mager aus. Man erfährt weder etwas über die Gründe, weshalb die Aliens auf der Erde einfallen, noch erfährt man warum der Hauptdarsteller durch dieses Licht eine besondere Stärke erlangt. Wahrscheinlich ist er einfach nur anders.
Warum saugen die Dinger die ganzen Menschen auf? Wahrscheinlich haben sie den neuen Dyson.
Nebenbei erfährt man spätestens nach Ende der ersten dreiviertel Stunde warum der Film Skyline heißt: Die ganze Szenarie rund um die Hauptdarsteller spielt nämlich in, auf und, haltet euch fest, um einen Wolkenkratzer. Grundsätzlich sieht man also entweder die Skyline und die in der Stadt wütenden Aliens oder das Apartment der Protagonisten.
Aber hey, ich möchte nicht alles an Skyline schlecht sprechen. Wenn man auf eine tiefgründige und anspruchsvolle Story pfeift und sich einfach nur von den Special Effects und der Action begeistern lassen möchte, dann ist man bei Skyline genau richtig. Bis auf den recht schwerfälligen Start, ist man meiner Meinung nach eigentlich gut unterhalten. Die Special Effects sind bis auf einige kleinere Stellen große Klasse. Als großes Defizit muss man aber eindeutig den Schluss nennen. Ich möchte nur soviel vorweg nehmen: Wahrscheinlich wurde der Autor gerade von seiner Frau zum Essen gerufen, als er das Ende schreiben wollte.
Als Fazit bleibt somit zu sagen: Wer sich gern mal einen Endzeit-Sci-Fi anschaut ohne großen Wert auf Handlung und Erklärung zu legen, dafür aber auf coole Effekte und Alienpower, der ist bei Skyline gut bedient. Andernfalls kann man auch auf die DVD warten und diesen Film schauen, wenn man mal wieder nichts besseres im TV läuft.
